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	<title>Kommentare zu: Pausenbrot statt Powerlunch</title>
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	<description>Kreidezeit, das Lehrermagazin</description>
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		<title>Von: Marina</title>
		<link>http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201&#038;cpage=1#comment-34</link>
		<dc:creator>Marina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 15:36:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte mich meiner Vorrednerin anschließen. Unterrichten und Lehren ist ein Beruf der höchste pädagogische und didaktische Fähigkeiten erfordert. An diesem Punkt mangelt es der aktuellen Lehrerausbildung jedoch, denn der Schwerpunkt liegt wesentlich mehr auf der fachlichen Ausbildung. Ein Programm wie teachfirst rekrutiert ebenso Fachwissenschaftler mit einem zumeist überdurchschnittlich hohem sozialem Engagement. Das ist natürlich löblich und teilweise auch gut gemeint, löst aber nicht annähernd das eigentliche Problem. Was unser Land braucht sind vor allem gut ausgebildete Pädagogen und Didaktiker. Daran müssen wir arbeiten und dort muss unser Land sein Geld investieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich meiner Vorrednerin anschließen. Unterrichten und Lehren ist ein Beruf der höchste pädagogische und didaktische Fähigkeiten erfordert. An diesem Punkt mangelt es der aktuellen Lehrerausbildung jedoch, denn der Schwerpunkt liegt wesentlich mehr auf der fachlichen Ausbildung. Ein Programm wie teachfirst rekrutiert ebenso Fachwissenschaftler mit einem zumeist überdurchschnittlich hohem sozialem Engagement. Das ist natürlich löblich und teilweise auch gut gemeint, löst aber nicht annähernd das eigentliche Problem. Was unser Land braucht sind vor allem gut ausgebildete Pädagogen und Didaktiker. Daran müssen wir arbeiten und dort muss unser Land sein Geld investieren.</p>
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		<title>Von: Anna</title>
		<link>http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201&#038;cpage=1#comment-29</link>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 22:50:25 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, ich halte dieses Konzept für absolut falsch und bin entsetzt, dass offenbar viele Lehrer davon begeistert sind. Ich frage mich hier, warum ich mir eigentlich die Mühe gemacht habe, dezidiert auf Lehramt zu studieren, wenn Organisationen wie &quot;Teach First&quot; der Meinung sind, Lehrer sei ein netter Mal-eben-zwischendurch-für-meinen-Lebenslauf-Job, den man nach einem Pädagogik-Crashkurs locker leisten kann. Die &quot;Teach First&quot;-Kandidaten werden darüber hinaus trotz geringerer Stundenzahl und pädagogischer Minimalqualifikation besser bezahlt als Referendare. 

Welchen Stellenwert des Lehrerberufs vermittelt denn ein solches Programm den teilnehmenden Schülern und Eltern? 

Letztlich doch den, dass am Schulmisserfolg etc. hauptsächlich doch die Lehrer Schuld sind - die lehren halt nicht richtig. Lasst doch mal &quot;richtige&quot; Menschen aus der Wirtschaft ran, die zeigen dann diesen pädagogischen Trantüten aus dem Kollegium wo&#039;s lang geht!  /ironie off

Mehr noch als in jeder Schulreform, die bekanntlich halbjährlich neu durch&#039;s Dorf getrieben wird, macht dieses Programm Schüler und Teilnehmer zu Versuchskaninchen. Die Professionalisierungsforschung für Lehrer ist seit einigen Jahren dabei, die berufliche Entwicklung von Lehrern &quot;on the job&quot; voran zu bringen. Jetzt wird sie durch &quot;Teach First&quot; unterminiert. Gruselig!! Und hier wird in die Hände geklatscht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich halte dieses Konzept für absolut falsch und bin entsetzt, dass offenbar viele Lehrer davon begeistert sind. Ich frage mich hier, warum ich mir eigentlich die Mühe gemacht habe, dezidiert auf Lehramt zu studieren, wenn Organisationen wie &#8220;Teach First&#8221; der Meinung sind, Lehrer sei ein netter Mal-eben-zwischendurch-für-meinen-Lebenslauf-Job, den man nach einem Pädagogik-Crashkurs locker leisten kann. Die &#8220;Teach First&#8221;-Kandidaten werden darüber hinaus trotz geringerer Stundenzahl und pädagogischer Minimalqualifikation besser bezahlt als Referendare. </p>
<p>Welchen Stellenwert des Lehrerberufs vermittelt denn ein solches Programm den teilnehmenden Schülern und Eltern? </p>
<p>Letztlich doch den, dass am Schulmisserfolg etc. hauptsächlich doch die Lehrer Schuld sind &#8211; die lehren halt nicht richtig. Lasst doch mal &#8220;richtige&#8221; Menschen aus der Wirtschaft ran, die zeigen dann diesen pädagogischen Trantüten aus dem Kollegium wo&#8217;s lang geht!  /ironie off</p>
<p>Mehr noch als in jeder Schulreform, die bekanntlich halbjährlich neu durch&#8217;s Dorf getrieben wird, macht dieses Programm Schüler und Teilnehmer zu Versuchskaninchen. Die Professionalisierungsforschung für Lehrer ist seit einigen Jahren dabei, die berufliche Entwicklung von Lehrern &#8220;on the job&#8221; voran zu bringen. Jetzt wird sie durch &#8220;Teach First&#8221; unterminiert. Gruselig!! Und hier wird in die Hände geklatscht?</p>
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	<item>
		<title>Von: Anja</title>
		<link>http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201&#038;cpage=1#comment-27</link>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 09:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Teach First ist für angehende Führungskräfte eine wunderbare Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten in  Motivation, Stressbewätigung und Führung unter schweren Bedingungen zu lernen und Strategien zu entwickeln resignierte und chaotische Menschen zu fördern. Warum sollten nicht beide Seiten davon profitieren. Um sich aber auf die Schüler und deren Situation einzulassen sind weit mehr als nur drei Monate der Begleitung notwendig, auch um Erfolge der Arbeit zu sehen...

Schöne Grüße von Anja, die mit Schulabbrechern und Schulverweigerern arbeitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Teach First ist für angehende Führungskräfte eine wunderbare Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten in  Motivation, Stressbewätigung und Führung unter schweren Bedingungen zu lernen und Strategien zu entwickeln resignierte und chaotische Menschen zu fördern. Warum sollten nicht beide Seiten davon profitieren. Um sich aber auf die Schüler und deren Situation einzulassen sind weit mehr als nur drei Monate der Begleitung notwendig, auch um Erfolge der Arbeit zu sehen&#8230;</p>
<p>Schöne Grüße von Anja, die mit Schulabbrechern und Schulverweigerern arbeitet.</p>
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		<title>Von: Rene Kastenbein</title>
		<link>http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201&#038;cpage=1#comment-11</link>
		<dc:creator>Rene Kastenbein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:43:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr interessanter Artikel und zurecht eine Kritik, die es ernstzunehmend gilt, wenn wir von einem Paradoxon der Elitenbildung und gleichzeitig einer Förderung von Benachteiligten sprechen. 
Aber, mit Erlaub die deutschen Schulen befinden sich nicht gerade auf einem guten Niveau, die Schule als System scheint mir als sich selbst genügend, die Lernbereitschaft von Schule mit Lehrern wie Schülern und Eltern oftmals ebenso. Die Situation der Gesellschaft hat sich geändert, es geht uns Materiell besser als je zuvor, gleichzeitig fördern grenzenlose Möglichkeiten Orientierungslosigkeit und der Arbeitsmarkt bietet vielen jungen Menschen ein Hoffnungsloses Bild. 
Rahmenbedingungen ändern sich und auch unser Schulsystem müssen sich ändern- tun sie ja auch mittlerweile schleichend. Wiso nicht auch Projekte wie &quot;teachfirst&quot; einführen, wo die &quot;besten&quot; für die sogenannte &quot;Unterschicht&quot; eingesetzt werden, wo Menschen die mit ihrem Lebenslauf auf der &quot;Sonnenseite&quot; stehen etwas &quot;abgeben&quot; können an Menschen denen es nicht so geht. Ich finde es förderlich, wenn es wieder selbstverständlich ist Hilfe anzunehmen, ohne sich zu schämen oder als Mensch zweiter Klasse zu gelten.
Unser Schulsystem orientiert sich neu und dies wäre ein Versuch, eine Richtung die es auszuprobieren gilt, wenns nicht klappt, dann haben wissen wir wenigstens welche Richtung es nicht zu beschreiten gilt.

Mit besten Grüßen
René Kastenbein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr interessanter Artikel und zurecht eine Kritik, die es ernstzunehmend gilt, wenn wir von einem Paradoxon der Elitenbildung und gleichzeitig einer Förderung von Benachteiligten sprechen.<br />
Aber, mit Erlaub die deutschen Schulen befinden sich nicht gerade auf einem guten Niveau, die Schule als System scheint mir als sich selbst genügend, die Lernbereitschaft von Schule mit Lehrern wie Schülern und Eltern oftmals ebenso. Die Situation der Gesellschaft hat sich geändert, es geht uns Materiell besser als je zuvor, gleichzeitig fördern grenzenlose Möglichkeiten Orientierungslosigkeit und der Arbeitsmarkt bietet vielen jungen Menschen ein Hoffnungsloses Bild.<br />
Rahmenbedingungen ändern sich und auch unser Schulsystem müssen sich ändern- tun sie ja auch mittlerweile schleichend. Wiso nicht auch Projekte wie &#8220;teachfirst&#8221; einführen, wo die &#8220;besten&#8221; für die sogenannte &#8220;Unterschicht&#8221; eingesetzt werden, wo Menschen die mit ihrem Lebenslauf auf der &#8220;Sonnenseite&#8221; stehen etwas &#8220;abgeben&#8221; können an Menschen denen es nicht so geht. Ich finde es förderlich, wenn es wieder selbstverständlich ist Hilfe anzunehmen, ohne sich zu schämen oder als Mensch zweiter Klasse zu gelten.<br />
Unser Schulsystem orientiert sich neu und dies wäre ein Versuch, eine Richtung die es auszuprobieren gilt, wenns nicht klappt, dann haben wissen wir wenigstens welche Richtung es nicht zu beschreiten gilt.</p>
<p>Mit besten Grüßen<br />
René Kastenbein</p>
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		<title>Von: Christian Wild</title>
		<link>http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201&#038;cpage=1#comment-7</link>
		<dc:creator>Christian Wild</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:08:50 +0000</pubDate>
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		<description>Mir geht es ähnlich wie Frau Franzen. Den Artikel finde ich sehr interessant, aber kann das denn wirklich funktionieren? Sind wir schon soweit, dass wir angehende Manager in Brennpunktschulen abhärten müssen? Wie geht es weiter? Werden wir demnächst dann von der Arge arbeitssuchende Menschen zur Seite gestellt bekommen um das Teamteaching und die Individualisierung im Unterricht realisieren zu können ....?
Ich weiß ja nicht, stehe dem hier beschriebenen Modell sehr skeptisch gegenüber.
MfG C. Wild</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es ähnlich wie Frau Franzen. Den Artikel finde ich sehr interessant, aber kann das denn wirklich funktionieren? Sind wir schon soweit, dass wir angehende Manager in Brennpunktschulen abhärten müssen? Wie geht es weiter? Werden wir demnächst dann von der Arge arbeitssuchende Menschen zur Seite gestellt bekommen um das Teamteaching und die Individualisierung im Unterricht realisieren zu können &#8230;.?<br />
Ich weiß ja nicht, stehe dem hier beschriebenen Modell sehr skeptisch gegenüber.<br />
MfG C. Wild</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Britta Franzen</title>
		<link>http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201&#038;cpage=1#comment-6</link>
		<dc:creator>Britta Franzen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:24:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kreidezeit-magazin.de/?p=201#comment-6</guid>
		<description>Ich habe diesen Artikel mit großem Interesse gelesen und habe mich gewundert was es so alles gibt. KAnn das so funktionieren? Also vom Grundsatz her finde ich es ja nicht schlecht, dass solche Leute in die Bildungsrealität Einblick erhalten. Aber zwei Jahre sind schon ungeheuer lang. Ob da ein 3-monatiger Pädagogik Crashkurs ausreicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe diesen Artikel mit großem Interesse gelesen und habe mich gewundert was es so alles gibt. KAnn das so funktionieren? Also vom Grundsatz her finde ich es ja nicht schlecht, dass solche Leute in die Bildungsrealität Einblick erhalten. Aber zwei Jahre sind schon ungeheuer lang. Ob da ein 3-monatiger Pädagogik Crashkurs ausreicht?</p>
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