Mai 27 2010
Fremdsprachenausbildung am Gymnasium
Fehlende Strategie – starre Strukturen – verpasste Chancen
(Klaus Ermecke und Rebecca Ermecke)
Deutsche Unternehmen machen Geschäfte in Asien, Nahost und Südamerika, aber unsere Elite von morgen büffelt weiter Französisch und Latein. Warum scheut die Politik die Ausrichtung der Ausbildung am Bedarf?
Deutschlands zukünftige Elite büffelt Fremdsprachen. Bis zu zwei Schuljahre macht aneinandergereiht der Unterricht aus, in dem die Schüler beginnend im 3. Jahr der Grundschule Vokabeln lernen, Grammatik pauken, fremdsprachigen Text übersetzen und gelegentlich sogar frei sprechend Teile eines Dialoges üben.
Kultusdeutschland betrachtet es dabei als wesentliches Merkmal höherer Bildung, daß jeder Schüler bis zum Abitur mindestens zwei Fremdsprachen erlernt(1) Im Standardfall sind dies Englisch als erste und Französisch oder Latein als zweite Sprache.
Aber für den Nachwuchs hat diese Fixierung ihren Preis:















